Geröstete Rotkohlsteaks auf cremigem Maronenpüree aus dem Airfryer
Diese Rotkohlsteaks bringen kräftige Farbe und herzhafte Aromen auf den Tisch. Im Airfryer bekommen die Schnittflächen gebräunte Ränder, während der Kohl seinen Biss behält. Dazu passt Maronenpüree, das mit Milch und Butter cremig wird und die feine Süße der Maronen hervorhebt.
Als kleine Vorspeise verbindet das Gericht Gemüse und eine weiche, warme Grundlage. Entscheidend ist, den Rotkohl durch den Strunk zu schneiden und die Scheiben beim Wenden behutsam zu behandeln. So bleiben sie möglichst kompakt und lassen sich auf dem Püree anrichten.
Warum die Schnittflächen beim Rösten wichtig sind
Ein kleiner Rotkohl eignet sich für dieses Gericht, weil sich daraus handliche Scheiben schneiden lassen. Entferne die äußeren Blätter und führe das Messer durch den Strunk. Er hält die einzelnen Blätter zusammen; wird er durchtrennt, kann das Steak leichter auseinanderfallen. Gleichmäßig dünne Scheiben garen zudem ähnlicher als sehr unterschiedlich dicke Stücke.
Olivenöl hilft, die Schnittflächen gleichmäßig zu benetzen. Balsamico bringt eine säuerliche Note mit, die gut zur Süße des Kohls und der Maronen passt. Salz und schwarzer Pfeffer würzen das Gemüse, ohne den eigenen Geschmack zu überdecken. Streiche die Mischung auf beide Seiten und würze sorgfältig, damit die Oberfläche gleichmäßig Geschmack bekommt.
Platz im Korb und vorsichtiges Wenden
Lege die Rotkohlscheiben nebeneinander in einer Lage in den Airfryer. Liegen sie übereinander, erreicht die heiße Luft die Flächen weniger gleichmäßig; dadurch bräunen einzelne Stellen womöglich stärker als andere. Halte dich bei Temperatur und Röstdauer an die Rezeptkarte, denn sie gibt die passenden Geräteeinstellungen vor.
Beim Wenden kommt es auf eine ruhige Bewegung an. Schiebe einen Pfannenwender vorsichtig unter die Scheibe und hebe sie an, statt sie am Rand hochzuziehen. Der Strunk soll die Blätter weiter zusammenhalten. Sind die Ränder gebräunt, ist das ein hilfreiches Zeichen für die gewünschte Oberfläche; behandle den Kohl dennoch behutsam, damit die Steaks ihre Form behalten.
Maronenpüree cremig und fein würzen
Vorgegarte Maronen lassen sich mit Milch und Butter zu einer weichen Grundlage verarbeiten. Salz gibt dem Püree Würze, während frisch geriebene Muskatnuss seinen warmen Geschmack abrundet. Lass die Zutaten im kleinen Topf bei niedriger Hitze sanft köcheln, wie in der Rezeptkarte angegeben. Zu starkes Erhitzen oder unruhiges Kochen ist für diese behutsame Zubereitung nicht nötig.
Püriere die Mischung mit dem Stabmixer, bis sie fein und cremig ist. Wirkt das Ergebnis noch stückig, püriere weiter, bis keine größeren Maronenstücke mehr auffallen. Schmecke erst danach mit Muskatnuss ab, damit die Würze das Maronenaroma ergänzt. Verteile das warme Püree auf den Tellern und setze die Rotkohlsteaks darauf; so treffen die gebräunten Flächen auf die cremige Konsistenz.
Häufige Fragen
Warum soll der Rotkohl durch den Strunk geschnitten werden?
Der Strunk hält die Blätter einer Scheibe zusammen. Schneidest du ihn mit durch, können sich die Blätter beim Rösten und besonders beim Wenden leichter lösen. Deshalb hilft ein Schnitt durch den Strunk dabei, die Steaks kompakt zu halten.
Was hilft, damit die Rotkohlsteaks gleichmäßig bräunen?
Lege die Scheiben in einer Lage mit etwas Abstand in den Korb, sodass sie nicht übereinanderliegen. Bestreiche beide Seiten mit der Öl-Balsamico-Mischung und wende sie vorsichtig. Die Angaben der Rezeptkarte bestimmen Temperatur und Röstdauer.
Wie wird das Maronenpüree besonders fein?
Püriere die gekochten Maronen mit Milch und Butter gründlich mit dem Stabmixer. Wenn noch größere Stücke sichtbar sind, arbeite weiter, bis die Masse eine gleichmäßige, cremige Konsistenz hat. Muskatnuss rundet das Püree anschließend ab.
Geröstete Rotkohlsteaks auf cremigem Maronenpüree aus dem Airfryer
Gang: VorspeiseKüche: DeutschSchwierigkeit: Einfach4
Portionen15
Minuten25
Minuten250
kcal35
MinutenRotkohlsteaks mit gebräunten Rändern werden auf cremigem, fein gewürztem Maronenpüree serviert. Das Rezept ergibt vier kleine Vorspeisenportionen.
Zutaten
- Rotkohlsteaks
1 kleiner Rotkohl (ca. 500 g)
1 EL Olivenöl
1 TL Balsamico
½ TL Salz
¼ TL schwarzer Pfeffer
- Maronenpüree
250 g vorgegarte Maronen
150 ml Milch
20 g Butter
¼ TL Salz
1 Prise frisch geriebene Muskatnuss
Zubereitung
- Rotkohlsteaks
- Den Airfryer auf 180 °C vorheizen. Die äußeren Blätter des Rotkohls entfernen und den Kohl durch den Strunk in vier etwa 1,5 cm dicke Scheiben schneiden, damit die Blätter zusammenhalten.
- Olivenöl und Balsamico verrühren. Die Rotkohlscheiben damit bestreichen und mit Salz und Pfeffer würzen. Nebeneinander in den Airfryer legen und 20 Minuten rösten; nach 10 Minuten vorsichtig wenden.
- Maronenpüree
- Während der Rotkohl röstet, Maronen, Milch, Butter und Salz in einem kleinen Topf aufkochen und bei niedriger Hitze 5 Minuten sanft köcheln lassen. Mit einem Stabmixer fein pürieren und mit Muskatnuss abschmecken.
- Anrichten
- Das warme Maronenpüree auf vier Teller verteilen und je ein Rotkohlsteak daraufsetzen. Sofort servieren.
Hinweise
- Die Scheiben beim Wenden vorsichtig anheben, damit sie am Strunk zusammenhalten.
- Die Rotkohlsteaks sollten in einer Lage im Korb liegen, damit sie gleichmäßig bräunen.









