Weihnachtsbaum-Butterkekse: Perfekt formstabil und zartschmelzend

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Endlich ist es wieder so weit: Die Weihnachtszeit ruft, und mit ihr die wohl schönste Backzeit des Jahres! Wer kennt es nicht? Die Enttäuschung ist groß, wenn liebevoll ausgestochene Butterkekse im Ofen ihre Form verlieren und aus den zarten Bäumchen unansehnliche Kleckse werden. Doch damit ist jetzt Schluss! Ich zeige dir, wie du mit meinen Weihnachtsbaum-Butterkeksen garantiert formstabile und gleichzeitig herrlich zartschmelzende Meisterwerke kreierst, die nicht nur festlich strahlen, sondern auch auf der Zunge zergehen.

Warum diese Weihnachtsbaum-Butterkekse deine Weihnachtsbäckerei revolutionieren

Das Geheimnis der Formstabilität: Nie wieder auseinandergelaufen!

Das Hauptproblem vieler Butterkeks-Rezepte ist das unkontrollierte Auseinanderlaufen im Ofen. Doch mit diesen Weihnachtsbaum-Butterkeksen sagen wir diesem Ärgernis den Kampf an!

Durch die präzise Einhaltung von kalter Butter, minimaler Knetzeit und einer unerlässlichen Kühlphase bleibt der Teig erfreulich stabil. Deine kleinen Weihnachtsbäume behalten ihre Konturen gestochen scharf, selbst die feine Vertiefung in der Mitte bleibt makellos erhalten.

Himmlisch zart und verführerisch köstlich

Neben der makellosen Form überzeugt dieses Rezept mit einer unvergleichlich zarten Textur. Jeder Bissen zergeht förmlich auf der Zunge.

Das Zusammenspiel aus feinem Puderzucker und hochwertiger Butter verleiht ihnen einen subtilen, doch verführerischen Geschmack, der die Essenz echter Butterkekse perfekt einfängt.

Festliche Freude für die ganze Familie: Ein Backerlebnis für alle Sinne

Diese Weihnachtsbaum-Butterkekse sind weit mehr als nur Gebäck – sie sind ein Erlebnis für die ganze Familie. Das gemeinsame Backen und Dekorieren schafft unvergessliche Momente und erfüllt die Küche mit einem herrlichen Weihnachtsduft.

Mit ihren leuchtenden Farben und der bezaubernden Form sind sie nicht nur ein Gaumen-, sondern auch ein Augenschmaus, der kleinen und großen Naschkatzen ein Lächeln ins Gesicht zaubert.

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Grundzutaten für den perfekten Mürbeteig

Für diesen zarten Mürbeteig benötigst du nur wenige, aber sorgfältig ausgewählte Zutaten.

Weizenmehl (Type 405) bildet die verlässliche Basis und sorgt für die nötige Struktur.

Kalte Butter in Würfeln ist unerlässlich für die gewünschte Konsistenz und verhindert das spätere Auseinanderlaufen im Ofen.

Feiner Puderzucker verleiht den Keksen ihre charakteristische Zartheit und den feinen süßen Geschmack.

Eine Prise Salz rundet das Aroma harmonisch ab, während ein Ei (Größe M) den Teig bindet und ihm eine wunderbare Geschmeidigkeit verleiht.

Zauberhafte Dekorationselemente, die leuchten

Die Dekoration verwandelt die Weihnachtsbaum-Butterkekse erst in wahre Hingucker.

Grüne Zuckerguss-Creme füllt die eingeprägte Baumform ideal aus. Du kannst sie fertig kaufen oder ganz einfach selbst aus Puderzucker, etwas Wasser und grüner Lebensmittelfarbe zubereiten.

Bunte Zuckerstreusel sorgen für einen strahlenden, festlichen Glanz und lassen deine Kekse wie kleine, geschmückte Weihnachtsbäume erscheinen.

Schritt für Schritt zum festlichen Genuss: So gelingen deine Weihnachtsbaum-Butterkekse

  1. Den Mürbeteig richtig vorbereiten: Der Schlüssel zur Keks-Perfektion

    Gib Mehl, die kalten Butterwürfel, Puderzucker und Salz in eine geräumige Schüssel.

    Verknete diese Zutaten zügig mit den Händen oder einer Küchenmaschine. Achte unbedingt darauf, dass die Butter so kalt wie möglich bleibt, damit der Teig später seine Form behält.

    Füge das Ei hinzu und knete den Teig nur so lange, bis er sich zu einer homogenen, glatten Kugel formt. Zu langes Kneten macht den Teig zäh und kann die Formstabilität empfindlich beeinträchtigen.

  2. Die goldene Regel: Warum die Kühlzeit so wichtig ist

    Forme den fertigen Teig zu einer Kugel, wickle ihn fest in Frischhaltefolie ein und lege ihn für mindestens 30 Minuten, besser aber für eine ganze Stunde, in den Kühlschrank.

    Dieser Schritt ist absolut unerlässlich, da die kalte Butter im Teig fest wird und dem Keks später im Ofen die nötige Struktur verleiht. So bleiben die Kanten gestochen scharf und die Weihnachtsbaum-Vertiefung klar definiert.

  3. Kekse ausstechen und die Baumform prägen

    Heize deinen Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vor, während der Teig kühlt.

    Rolle den gut gekühlten Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche etwa 3-4 mm dick aus. Eine gleichmäßige Dicke ist entscheidend für ein harmonisches Backergebnis.

    Steche mit einem runden Ausstecher (ca. 5-6 cm Durchmesser) die Kekse aus und platziere sie auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech.

    Nimm nun einen kleinen Ausstecher in Weihnachtsbaumform und drücke ihn vorsichtig, aber bestimmt in die Mitte jedes runden Kekses. Achte darauf, nicht komplett durchzustechen, sondern nur eine Vertiefung zu schaffen, deren Ränder intakt bleiben.

  4. Backen mit Überblick: Perfekte Bräunung für zarte Kekse

    Schiebe das Backblech in den vorgeheizten Ofen und backe die Kekse für 10-12 Minuten.

    Sie sollen am Rand leicht goldbraun werden, aber in der Mitte noch hell bleiben, um ihre zarte Textur zu bewahren. Da jeder Ofen anders heizt, behalte deine Kekse also stets im Auge!

    Nimm die Kekse aus dem Ofen und lasse sie auf einem Kuchengitter vollständig abkühlen. Dies ist unerlässlich, da sie im warmen Zustand noch äußerst zerbrechlich sind.

  5. Der festliche Höhepunkt: Dekoration für leuchtende Augen

    Sobald die Weihnachtsbaum-Butterkekse komplett abgekühlt sind, beginnt der schönste Teil: die Dekoration.

    Fülle die grüne Zuckerguss-Creme vorsichtig in die Weihnachtsbaum-Vertiefung jedes Kekses. Dank der Formstabilität des Teiges bleibt der Zuckerguss makellos dort, wo er hingehört.

    Bestreue den noch feuchten Zuckerguss sofort mit bunten Zuckerstreuseln, bevor er fest wird. Lass den Zuckerguss vollständig trocknen, bevor du die Kekse servierst oder in einer luftdichten Dose aufbewahrst – so bleiben sie lange frisch und schön.

Experten-Tipps & Tricks für deine unwiderstehlichen Weihnachtsbaum-Butterkekse

Die optimale Teigtemperatur: Kalt ist Gold

Die Bedeutung von kalter Butter im Mürbeteig lässt sich kaum genug hervorheben.

Kalte Butter sorgt dafür, dass sich beim Backen kleine Dampfbläschen bilden, die den Teig auflockern und gleichzeitig die Form stabilisieren.

Wird der Teig zu warm, schmilzt die Butter zu schnell, der Teig wird weich und die Kekse verlieren unweigerlich ihre Form.

Das Knet-Dilemma: Weniger ist oft mehr

Mürbeteig reagiert empfindlich auf zu lange Knetzeiten. Sobald das Mehl mit Flüssigkeit in Kontakt kommt und geknetet wird, bildet sich Gluten.

Zu viel Gluten macht den Teig zäh und die Kekse hart statt zart. Knete daher nur so lange, bis sich die Zutaten gerade eben zu einem homogenen Teig verbunden haben.

Perfekte Dicke für stabile Kekse

Eine Teigdicke von 3-4 mm ist optimal. Ist der Teig zu dünn, werden die Kekse sehr knusprig, aber auch zerbrechlicher, und die Vertiefung lässt sich schwerer formen.

Ist der Teig zu dick, verlängert sich die Backzeit, und die Kekse könnten innen zu weich bleiben oder außen übermäßig bräunen.

Ofenkenntnis: Backzeiten anpassen und Überbacken vermeiden

Da jeder Ofen anders heizt, ist die angegebene Backzeit ein Richtwert, doch du solltest die Kekse stets genau beobachten.

Die Ränder sollten gerade eben goldbraun sein. Ist die Mitte noch sehr hell, ist das bei Butterkeksen sogar gewünscht, da es für die zarte Textur sorgt.

Ein Überbacken führt zu trockenen und harten Keksen, die ihren wunderbar zartschmelzenden Charakter verlieren.

Kreative Deko-Alternativen: Mehr als nur Zuckerguss

Während der grüne Zuckerguss und bunte Streusel die Klassiker sind, gibt es zahlreiche weitere Möglichkeiten zur Dekoration.

Du könntest die Vertiefung auch mit geschmolzener weißer oder dunkler Schokolade füllen, diese nach dem Trocknen mit einem feinen Lebensmittelstift bemalen oder mit glitzerndem Zuckerdekor bestreuen – deiner Fantasie sind keine Grenzen gesetzt!

Auch Marzipanfiguren oder kleine Zuckerperlen sind eine schöne Alternative, um deine Weihnachtsbaum-Butterkekse einzigartig zu machen. Für weitere Keks-Inspirationen, schau dir doch auch mal unsere Zitronen-Zuckerkekse mit Frischkäse-Frosting oder die zauberhaften Marmorierten Zuckerkekse an.

Problem gelöst: Häufige Fragen zu Weihnachtsbaum-Butterkeksen

Warum laufen meine Kekse auseinander oder verlieren ihre Form?

Das häufigste Problem ist ein zu warmer Teig. Stelle daher sicher, dass Butter und Teig während der gesamten Verarbeitung so kalt wie möglich bleiben.

Auch zu langes Kneten oder eine zu kurze Kühlzeit können dazu führen. Halte dich daher unbedingt an die Anweisungen zur Kühlung und Knetdauer.

Der Teig ist zu klebrig/hart – Was tun?

Ist der Teig zu klebrig, war die Butter eventuell schon zu weich. Füge löffelweise ein kleines bisschen mehr Mehl hinzu und kühle den Teig erneut gut durch.

Ist er zu hart, wurde er möglicherweise überknetet oder zu lange gekühlt. Lasse ihn kurz bei Raumtemperatur ruhen, bis er wieder geschmeidiger ist, achte jedoch darauf, dass er dabei nicht zu warm wird.

Kann ich den Teig vorbereiten und aufbewahren?

Absolut! Dieser Mürbeteig lässt sich wunderbar vorbereiten.

In Frischhaltefolie gewickelt, hält er sich 2-3 Tage im Kühlschrank. Du kannst ihn sogar portionsweise einfrieren und bei Bedarf einfach auftauen.

Aufgetaut sollte er dann im Kühlschrank langsam auftauen und vor dem Ausrollen nochmals kurz gekühlt werden, falls er in der Zwischenzeit zu weich geworden ist.

Wie lange halten sich die fertigen Kekse frisch und wie lagere ich sie am besten?

Die fertigen, dekorierten Weihnachtsbaum-Butterkekse halten sich in einer luftdichten Dose an einem kühlen, trockenen Ort etwa 1 bis 2 Wochen frisch.

Achte darauf, dass der Zuckerguss vollständig getrocknet ist, bevor du die Kekse schichtest, am besten mit Backpapier dazwischen, um ein Verkleben zu vermeiden.

Welche alternativen Ausstecher eignen sich für andere Anlässe?

Das Grundrezept dieses Butterkekses ist ausgesprochen vielseitig.

Du kannst es für jede erdenkliche Form verwenden: Sterne, Herzen, Tiere oder klassische runde Kekse. Probiere es doch mal mit unseren Haferflocken-Rosinen-Keksen als Basis für eine ganz neue Kreation.

Die Technik, eine Vertiefung einzudrücken und diese zu füllen, lässt sich auf fast jedes Design übertragen und bietet schier unendliche Möglichkeiten für kreative Backprojekte.

Fazit: Dein Weg zu unvergesslichen Weihnachtsbaum-Butterkeksen

Ich bin mir sicher, dass diese Weihnachtsbaum-Butterkekse nicht nur deine Weihnachtsbäckerei bereichern, sondern auch zu einem liebgewonnenen Bestandteil deiner jährlichen Tradition avancieren werden.

Mit ihren makellos erhaltenen Formen, der zartschmelzenden Konsistenz und dem festlichen Aussehen sind sie der unbestrittene Star auf jedem Plätzchenteller.

Probiere dieses Rezept aus und erlebe, wie einfach es ist, makellose und köstliche Weihnachtskekse zu backen, die jeden begeistern werden. Ich wünsche dir viel Freude beim Backen und eine wunderschöne Adventszeit!

Weihnachtsbaum-Butterkekse

Rezept von MelissaGang: BackenKüche: Amerikanische KücheSchwierigkeit: medium
Portionen

4

ca. 25-30 Kekse
Vorbereitungszeit

1

Stunde 
Kochzeit

12

Minuten
Gesamtzeit

72

Minuten
Küche

Amerikanische Küche

Zutaten

  • 250 g Weizenmehl (Type 405)

  • 125 g kalte Butter, in Würfeln

  • 75 g Puderzucker

  • 1 Prise Salz

  • 1 Ei (Größe M)

  • Für die Dekoration:

  • Grüne Zuckerguss-Creme (Fertigprodukt oder selbst gemacht aus Puderzucker, etwas Wasser und grüner Lebensmittelfarbe)

  • Bunte Zuckerstreusel

Zubereitung

  • Mürbeteig vorbereiten (Der Schlüssel zur Formstabilität!): Geben Sie das Mehl, die kalte Butter in Würfeln, Puderzucker und Salz in eine große Schüssel. Verkneten Sie alles mit den Händen oder einer Küchenmaschine zügig zu einem krümeligen Teig. Die Butter sollte dabei möglichst kalt bleiben, um ein Auseinanderlaufen später zu verhindern. Fügen Sie das Ei hinzu und kneten Sie alles nur so lange, bis sich ein glatter Teig bildet. Wichtiger Tipp: Den Teig nicht zu lange kneten, sonst wird er zäh.
  • Kühlzeit einhalten: Formen Sie den Teig zu einer Kugel, wickeln Sie ihn in Frischhaltefolie und legen Sie ihn für mindestens 30 Minuten (besser 1 Stunde) in den Kühlschrank. Dieser Schritt ist entscheidend! Die kalte Butter stabilisiert den Teig, sodass Ihre Kekse später im Ofen ihre Form behalten, die Kanten scharf bleiben und eingedrückte Vertiefungen nicht verlaufen.
  • Ausstechen und Formen der Kekse: Heizen Sie den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vor. Rollen Sie den gekühlten Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche etwa 3-4 mm dick aus. Stechen Sie mit einem runden Ausstecher (ca. 5-6 cm Durchmesser) die Kekse aus. Legen Sie die runden Kekse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech. Drücken Sie nun vorsichtig mit einem kleinen Ausstecher in Weihnachtsbaumform eine Vertiefung in die Mitte jedes Kekses. Wichtig: Nicht durchstechen! Die Ränder der Vertiefung sollten intakt bleiben und die Baumform klar erkennbar sein.
  • Backen: Backen Sie die Kekse im vorgeheizten Ofen für 10-12 Minuten. Sie sollen am Rand leicht goldbraun, in der Mitte aber noch hell sein. Achten Sie darauf, sie nicht zu dunkel zu backen, um die zarte Textur zu erhalten. Nehmen Sie die Kekse aus dem Ofen und lassen Sie sie auf einem Kuchengitter vollständig abkühlen.
  • Dekoration (Jetzt kommt der Weihnachtszauber!): Sobald die Kekse komplett abgekühlt sind, füllen Sie die Weihnachtsbaum-Vertiefung vorsichtig mit grüner Zuckerguss-Creme. Die stabile Form Ihrer Kekse, die durch das gründliche Kühlen des Teiges erreicht wurde, sorgt dafür, dass der Zuckerguss perfekt in der Mulde bleibt und nicht überläuft. Bestreuen Sie den noch feuchten Zuckerguss sofort mit bunten Zuckerstreuseln. Lassen Sie den Zuckerguss fest werden, bevor Sie die Kekse servieren oder in einer luftdichten Dose aufbewahren.

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