Himbeermarmeladen-Puderplätzchen (Nie wieder auslaufende Marmelade!)

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Stell dir vor, du öffnest die Ofentür und da liegen sie: butterzarte Ränder, in der Mulde glänzende Himbeermarmelade, die perfekt sitzt, ohne einen Tropfen auszulaufen. Das erste Knacken des Puderzuckers auf der Zunge, dann die saftige Frucht, die mit dem zarten Teig schmilzt. Genau so schmecken meine Himbeermarmeladen-Puderplätzchen.

Seit 15 Jahren backe ich jedes Weihnachten diese Plätzchen. Früher war das ein Drama: Die Mulde brach ein, die Marmelade quoll über, verbrannte schwarz oder floss auf dem Blech zu einer klebrigen Pfütze. Meine Familie lachte mich aus, wenn ich mit matschigen Exemplaren ankam. Freunde auf Partys fragten: „Warum machst du dir das antun?“

Doch dann hab ich den Trick entdeckt: Kühlen vor dem Füllen und die richtige Drücktechnik. Seitdem sind sie perfekt. Kein Auslaufen mehr, garantiert. Die Kids naschen sie direkt aus dem Ofen, die Nachbarn klopfen an für mehr. Bei jeder Weihnachtsparty verschwinden sie als Erstes. Diese Himbeermarmeladen-Puderplätzchen haben mir den Ruf als Plätzchen-Queen eingebracht.

Du wirst staunen, wie einfach das geht. Mit kalter Butter und meinem Kühl-Hack wird der Teig stabil. Die Marmelade bleibt saftig drin. Bald beißt du selbst rein und fragst dich, warum du das nicht früher probiert hast. Los, ab in die Küche – das Rezept wartet.

Warum diese Himbeermarmeladen-Puderplätzchen unschlagbar sind

Diese Himbeermarmeladen-Puderplätzchen sind butterzart und saftig. Der Mürbeteig schmilzt im Mund, die Himbeermarmelade sorgt für fruchtigen Biss. Kein Auslaufen, keine verbrannten Ränder.

Viele kennen das Problem: Normale Plätzchen mit Marmelade werden matschig. Der Teig wird zu weich in der Hitze, die Füllung sickert raus. Himbeermarmelade Plätzchen scheitern oft daran. Mein Trick ändert das.

Sie sind Weihnachtsklassiker, aber besser. Knusprig außen, weich innen. Puderzucker gibt Glanz. Ideal für Geschenke oder Partys. Jeder denkt, du hast Stunden geknetet.

Vergleich zu anderen: Statt trockenem Teig hier Zartheit durch kalte Butter. Kein Überbacken, dank Kühlpause. Die Mulde hält durch bemehltes Drücken. Perfekt für Anfänger.

Du sparst Zeit, kein Nachbacken. Ergebnis top. Familie liebt sie. Probiers aus.

Zutaten für ca. 30-40 Stück Himbeermarmeladen-Puderplätzchen

Perfekter Mürbeteig – die Basis für Zartheit

  • 200 g kalte Butter in Stücken: Muss eiskalt sein, damit der Teig nicht zäh wird und schön mürbe bleibt.
  • 100 g Puderzucker: Siebt fein durch, gibt Süße ohne Körner.
  • 300 g Mehl: Type 405, für leichte Struktur.
  • 1 Prise Salz: Hebt Aromen hervor, balanciert Süße.

Himbeermarmelade und Puderzucker – für Saftigkeit und Glanz

  • 150 g dickflüssige Himbeermarmelade: Hoher Fruchtanteil, keine zu dünne Konfitüre, sonst läuft sie aus.
  • Puderzucker zum Bestreuen: Frisch sieben für weißen Schnee-Effekt.

Tipp: Nimm selbstgemachte oder Bio-Marmelade mit viel Frucht. Alternativ: Aprikose oder Stachelbeere, aber Himbeere ist unschlagbar saftig.

Rezept: Himbeermarmeladen-Puderplätzchen Schritt für Schritt

Schritt 1: Mürbeteig schnell verkneten und ruhen lassen

Butter, Puderzucker, Mehl und Salz in einer Schüssel mit Händen oder Knethaken verkneten. Nur kurz, bis glatt. Zu langes Kneten macht den Teig zäh, die ätherischen Fette bleiben so erhalten.

Zu einer Kugel formen, in Folie wickeln. 30 Minuten kühlen. Das Festwerden sorgt für Stabilität beim Formen.

Schritt 2: Backofen vorbereiten und Teig portionieren

Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Blech mit Backpapier belegen, das verhindert Ankleben und spart Fett.

Teig in 1 TL Portionen teilen, zu Kugeln rollen. Abstand halten, sie breiten sich aus.

Schritt 3: Mulden formen – mit bemehltem Daumen für perfekte Form

Daumen oder Löffelstiel bemehlen, tief in jede Kugel drücken. Mehl stoppt Kleben, Mulde wird gleichmäßig.

Druck gleichmäßig, bis Rand stabil steht. So hält sie die Marmelade später.

Schritt 4: Der Game-Changer: Kühlen vor dem Füllen!

Alle Plätzchen 15 Minuten kalt stellen. Der Teig stabilisiert sich, Fette verhärten, Rand widersteht Hitze.

Dann 1/2 TL Marmelade pro Mulde füllen. Zu viel und es läuft aus. Das ist der Schlüssel zu perfekten Himbeermarmeladen-Puderplätzchen.

Schritt 5: Backen, abkühlen und pudern – fertig!

12-15 Minuten backen, bis Ränder goldbraun. Nicht länger, sonst hart.

Auf Blech abkühlen lassen, Form hält so. Dann pudern. Knusprig und saftig.

Top-Tipps gegen auslaufende Marmelade bei Himbeermarmeladen-Puderplätzchen

  • Kühle immer 15 Minuten vor Füllen: Teig wird hart genug für Hitze.
  • Dicke Marmelade wählen: Dünne läuft sofort aus, probier mit Löffeltest.
  • Nicht überfüllen: Max 1/2 TL, sonst quillt sie über Ränder.
  • Bemehle Daumen dick: Verhindert Risse in der Mulde.
  • Abkühlen auf Blech: Sofortiges Ausnehmen lässt Mulde einstürzen.
  • Ofen nicht zu heiß: 180 °C reicht, sonst verbrennt Marmelade oben.
  • Lagern in Dose: Bleiben bis 2 Wochen frisch, Marmelade sickert nicht.

Einmal hab ichs ohne Kühlen probiert – totale Katastrophe, Blech voll Matsch. Lerne aus meinen Fehlern!

Variationen: Deine Himbeermarmeladen-Puderplätzchen anpassen

Johannisbeermarmelade statt Himbeere: Säurerer Kick, super erfrischend.

Schoko-Topping: Nach Abkühlen geschmolzene Zartbitter drauftropfen, himmlisch.

Vegan: Pflanzliche Butter und Margarine ersetzen, klappt perfekt.

Größer backen: 2 TL Teig für Party-Plätzchen, Mulde tiefer drücken.

Nährwerte & Kalorien pro Himbeermarmeladen-Puderplätzchen

Nährwertpro Stück (ca. 15 g)
Kalorienca. 120 kcal
Fett7 g
gesättigte Fettsäuren4 g
Kohlenhydrate13 g
davon Zucker6 g
Protein1 g

Werte ungefähre Angabe. Pro 100 g ca. 800 kcal. Ideal als kleiner Genuss.

FAQ: Alles zu Himbeermarmeladen-Puderplätzchen

Warum läuft die Marmelade immer aus?

Der Teig ist zu weich durch Ofenhitze, Mulde bricht ein. Kühle 15 Minuten vorher, dann stabilisiert er sich. Dicke Marmelade und nicht überfüllen helfen extra.

Kann ich die Plätzchen einfrieren?

Ja, ungefüllt bis 3 Monate. Füllen nach Auftauen und backen. Abgekühlt in Dose frieren, halten Form perfekt. Auftauen bei Raumtemperatur.

Welche Marmelade ist am besten?

Dickflüssige Himbeermarmelade mit hohem Fruchtanteil, z.B. selbstgekocht oder gute Bio. Zu süße oder wässrige scheitern. Teste Konsistenz: Sie sollte nicht tropfen.

Alternativ: Himbeergelee mischen für Extra-Halt.

Vegetarisch/Vegan möglich?

Vegetarisch immer, da keine tierischen Zusätze. Vegan: Butter durch pflanzliche ersetzen, z.B. Margarine oder Kokosöl. Ergebnis gleich zart.

Wie lange halten Himbeermarmeladen-Puderplätzchen?

In luftdichter Dose bis 2 Wochen. Marmelade hält Feuchtigkeit, Teig bleibt knusprig. Kühlschrank verlängert auf 4 Wochen.

Warum kalte Butter verwenden?

Sie sorgt für mürben Teig: Fette schmelzen erst im Ofen, Luftbläschen entstehen. Warme Butter macht zäh und hart.

Kann ich den Puderzucker weglassen?

Besser nicht, er gibt Süße und Glanz. Ersetze durch Vanillezucker für Aroma. Ohne wirken sie blass.

Warum nicht zu lange kneten?

Gluten entwickelt sich, Teig wird gummiartig. Kurz kneten hält ihn zart und schmelzig.

Himbeermarmeladen-Puderplätzchen (Nie wieder auslaufende Marmelade!)

Rezept von MelissaGang: GebäckKüche: Deutsche KücheSchwierigkeit: easy
Ergibt

4

30 Plätzchen
Vorbereitungszeit

45

Minuten
Kochzeit

15

Minuten
Gesamtzeit

60

Minuten
Kalorienkcal
Küche

Deutsche Küche

Zutaten

  • 200 g kalte Butter (in Stücken)

  • 100 g Puderzucker

  • 300 g Mehl

  • 1 Prise Salz

  • 150 g Himbeermarmelade (dickflüssig)

  • Zum Bestreuen: Puderzucker

Zubereitung

  • Butter, Puderzucker, Mehl und Salz in einer Schüssel mit den Händen oder einem Handmixer (Knethaken) zu einem glatten Mürbeteig verkneten. Nicht zu lange kneten, damit der Teig zart bleibt. Den Teig zu einer Kugel formen, in Klarsichtfolie wickeln und 30 Minuten im Kühlschrank fest werden lassen.
  • Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Backblech mit Backpapier belegen.
  • Teig portionieren (ca. 1 TL pro Plätzchen), zu Kugeln rollen und auf das Blech setzen. Mit einem bemehlten Daumen oder einem Kochlöffelstiel tief in die Mitte drücken, um eine Mulde zu formieren – das Mehl verhindert Ankleben.
  • Der entscheidende Trick gegen auslaufende Marmelade: Alle geformten Plätzchen weitere 15 Minuten kalt stellen. Dadurch wird der Teigrand stabil und hält die Hitze aus, ohne dass die Marmelade versickert oder verbrennt. Dann je 1/2 TL Marmelade in jede Mulde füllen.
  • Ca. 12-15 Minuten backen, bis die Ränder leicht goldbraun sind. Aus dem Ofen nehmen, auf dem Blech abkühlen lassen (damit die Form hält).
  • Abgekühlt mit Puderzucker bestäuben. Fertig – knusprig außen, saftig gefüllt, garantiert ohne Auslaufen!

Notes

    Wichtig: Nach Formen der Mulde 15 Minuten kühlen, bevor Marmelade gefüllt wird – so läuft nichts aus!

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