Herzhaftes Rindergulasch Klassisch: Nie wieder trocken, butterzart!

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Kennen Sie das Gefühl, wenn Sie stundenlang am Herd stehen, voller Vorfreude auf ein saftiges Gulasch, und dann ist das Fleisch doch zäh und trocken? Damit ist jetzt Schluss! Mein Geheimnis für ein wirklich butterzartes und geschmacksintensives Herzhaftes Rindergulasch Klassisch teile ich heute mit Ihnen – ein Rezept, das nicht nur gelingt, sondern Ihre Erwartungen übertreffen wird. Vertrauen Sie mir, dieses Gulasch wird zum neuen Lieblingsgericht Ihrer Familie.

Warum dieses Rezept Ihr bestes Rindergulasch wird: Die Geheimnisse der Zartheit

Dieses Gulaschrezept ist nicht einfach eine Aneinanderreihung von Schritten, sondern eine sorgfältig entwickelte Anleitung, die auf jahrelanger Erfahrung und dem Verständnis für die einzelnen Komponenten basiert. Jedes Detail, von der Vorbereitung des Fleisches bis zum Zeitpunkt der Kartoffelzugabe, trägt maßgeblich zum unvergleichlichen Endergebnis bei.

Das A und O: Richtig Anbraten für saftiges Fleisch

Viele unterschätzen die Bedeutung des richtigen Anbratens. Eine intensive Bräunung ist keine reine Ästhetik, sondern der Grundstein für tiefe Geschmacksaromen, die sich während des langen Schmorens entfalten. Das sorgfältige Anbraten in Portionen und bei hoher Hitze versiegelt das Fleisch und sorgt für eine unwiderstehliche Kruste.

Der sanfte Schmortanz: Niedrige Temperatur, maximale Zartheit

Zartes Rindfleisch entsteht nicht durch Kochen, sondern durch langsames, sanftes Schmoren. Die niedrige Temperatur über einen längeren Zeitraum ermöglicht es den Kollagenfasern im Fleisch, sich langsam in Gelatine zu verwandeln. Dies führt zu einer unglaublich saftigen und butterweichen Textur, die auf der Zunge zergeht und das Versprechen „nie wieder trockenes Rindfleisch“ wahr macht.

Aromatiefe durch Röststoffe: Mehr als nur Fleisch

Die dunkelbraunen Röststoffe, die sich beim Anbraten von Fleisch und Gemüse am Topfboden bilden, sind reine Geschmacksbomben. Durch das Ablöschen mit Flüssigkeit lösen sich diese Partikel und werden Teil der Soße, wodurch eine unvergleichliche Aromatiefe entsteht. Auch das Anrösten des Tomatenmarks ist ein essenzieller Schritt für die Umami-Noten.

Der perfekte Zeitpunkt: Kartoffeln, die nicht zerfallen

Ein häufiger Fehler ist, die Kartoffeln zu früh hinzuzugeben. Während das Fleisch noch Zeit zum Zartwerden braucht, würden die Kartoffeln bereits zerfallen. Unser Rezept integriert die Kartoffeln erst im späteren Stadium, sodass sie perfekt gar werden, ihre Form behalten und dennoch die köstlichen Aromen der Soße aufnehmen können.

Die Zutaten für Ihr Herzhaftes Rindergulasch Klassisch: Qualität, die man schmeckt

Gute Zutaten sind das Fundament eines jeden großartigen Gerichts. Für unser Herzhaftes Rindergulasch Klassisch wählen wir bewusst Komponenten, die im Zusammenspiel ein harmonisches und tiefes Geschmackserlebnis schaffen.

Das richtige Rindfleisch: Schnitt und Vorbereitung

Für ein Gulasch eignen sich Teilstücke wie Rinderschulter, Oberschale oder der Hals, da sie durch langes Schmoren wunderbar zart werden. Schneiden Sie das Fleisch in ca. 3-4 cm große Würfel, damit es eine gute Oberfläche zum Anbraten bietet und beim Schmoren nicht zu schnell zerfällt.

Das Trockentupfen des Fleisches mit Küchenpapier ist entscheidend, denn nur so kann das Fleisch wirklich scharf anbraten und eine aromatische Kruste entwickeln, anstatt im eigenen Saft zu kochen. Nehmen Sie das Fleisch zudem rechtzeitig aus dem Kühlschrank, damit es Zimmertemperatur erreicht und gleichmäßiger gart.

Frisches Gemüse und Aromaten: Die Basis der Würze

Zwiebeln und Knoblauch bilden das aromatische Rückgrat vieler Schmorgerichte. Durch das langsame Andünsten der Zwiebeln entwickeln sie eine natürliche Süße, die perfekt mit der Herzhaftigkeit des Gulaschs harmoniert.

Karotten und rote Paprika ergänzen das Gericht nicht nur farblich, sondern bringen auch eine leichte Süße und frische Textur mit ein. Sie werden zusammen mit den Zwiebeln und dem Knoblauch angeröstet, um ihre Aromen optimal zu entfalten, bevor sie in der Soße weiter garen.

Flüssigkeiten & Bindung: Für die perfekte Soße

Die Rinderbrühe ist die Basis der Soße und liefert zusätzliche Tiefe. In Kombination mit einem kräftigen, alkoholfreien Rotweinersatz wird die Geschmacksentwicklung noch komplexer und runder. Alternativ sorgt auch einfach zusätzliche Brühe für einen intensiven Geschmack.

Tomatenmark, scharf angeröstet, intensiviert nicht nur die Farbe, sondern auch die Umami-Noten der Soße. Das Mehl dient als natürliches Bindemittel, das die Soße leicht andickt und ihr eine samtige Textur verleiht, während es gleichzeitig die Röstaromen bewahrt.

Kräuter & Gewürze: Der letzte Schliff

Lorbeerblätter und frischer Rosmarin sind klassische Begleiter für Rindfleisch und verleihen dem Gulasch sein typisch herzhaftes, leicht erdiges Aroma. Sie werden während des Schmorens mitgegart und vor dem Servieren entfernt.

Edelsüß-Paprikapulver gibt dem Gulasch nicht nur eine schöne Farbe, sondern auch eine milde, würzige Note. Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer runden den Geschmack ab. Gehackte frische Petersilie sorgt als Garnitur für Frische und einen schönen Farbtupfer.

Schritt-für-Schritt-Anleitung: Ihr Weg zum unwiderstehlichen Schmorgericht

  1. Rindfleisch vorbereiten und scharf anbraten:

    Nehmen Sie das Rindfleisch rechtzeitig (ca. 30 Minuten vorher) aus dem Kühlschrank, damit es Zimmertemperatur annimmt. Tupfen Sie die Würfel mit Küchenpapier gründlich trocken – dies ist absolut entscheidend für eine schöne Kruste und verhindert, dass das Fleisch im Topf kocht, statt zu braten.

    Erhitzen Sie das Pflanzenöl in einem großen Schmortopf bei starker Hitze, bis es leicht raucht. Braten Sie das Fleisch in mehreren Portionen scharf an, bis es von allen Seiten eine tiefe, schöne Bräune entwickelt hat. Nehmen Sie die angebratenen Fleischwürfel aus dem Topf und stellen Sie sie beiseite.

  2. Gemüse andünsten und Röstaromen aufbauen:

    Reduzieren Sie die Hitze auf mittlere Stufe. Geben Sie die gehackten Zwiebeln in den Topf und dünsten Sie sie unter gelegentlichem Rühren etwa 5-7 Minuten an, bis sie weich und leicht goldbraun sind. Fügen Sie dann den fein gehackten Knoblauch, die Paprikastücke und die Karotten hinzu und braten Sie alles weitere 3 Minuten mit.

  3. Tomatenmark anrösten und Mehl einrühren:

    Schieben Sie das Gemüse etwas zur Seite und geben Sie das Tomatenmark in die Mitte des Topfes. Rösten Sie es etwa 1 Minute unter Rühren an, bis es duftet und eine dunklere Farbe annimmt. Dieser Schritt intensiviert den Geschmack erheblich und sorgt für eine tiefe Umami-Note.

    Streuen Sie das Mehl darüber und rühren Sie es etwa 1 Minute ein, bis es leicht gebräunt ist. Das Mehl bindet später die Soße und sorgt für eine angenehme Textur.

  4. Ablöschen und Gewürze hinzufügen:

    Geben Sie das Paprikapulver hinzu, rühren Sie kurz um und löschen Sie alles sofort mit dem alkoholfreien Rotweinersatz (oder zusätzlicher Brühe) ab. Kratzen Sie dabei alle Bratreste vom Topfboden los – diese „Röststoffe“ sind reiner Geschmack und sollten unbedingt in die Soße gelangen.

    Fügen Sie die Rinderbrühe, Lorbeerblätter und den Rosmarinzweig hinzu. Bringen Sie die Flüssigkeit zum Kochen, um alle Aromen zu verbinden und eine solide Basis zu schaffen.

  5. Schmorvorgang beginnen: Der Schlüssel zur Zartheit:

    Geben Sie das angebratene Rindfleisch zurück in den Topf. Stellen Sie sicher, dass das Fleisch größtenteils von der Flüssigkeit bedeckt ist, um ein Austrocknen zu verhindern.

    Reduzieren Sie die Hitze auf die niedrigste Stufe, sodass das Gulasch nur noch ganz leicht simmert. Legen Sie den Deckel auf den Topf. Die lange, sanfte Garzeit bei niedriger Temperatur ist der absolute Schlüssel für saftiges, zartes Rindfleisch.

  6. Kartoffeln hinzufügen und fertig schmoren:

    Lassen Sie das Gulasch für mindestens 1 Stunde und 30 Minuten bis 2 Stunden schmoren. Erst dann geben Sie die Kartoffelwürfel hinzu. Dieser späte Zeitpunkt verhindert, dass die Kartoffeln zerfallen, während das Fleisch noch zäh ist.

    Lassen Sie das Gulasch dann weitere 30-45 Minuten schmoren, oder so lange, bis das Fleisch butterzart ist und sich leicht mit einer Gabel zerdrücken lässt und die Kartoffeln gar, aber nicht matschig sind. Die Gesamtgarzeit kann je nach Fleischqualität variieren.

  7. Abschmecken und servieren:

    Entfernen Sie die Lorbeerblätter und den Rosmarinzweig aus dem Gulasch. Schmecken Sie das Gulasch sorgfältig mit Salz und frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer ab, bis es perfekt gewürzt ist.

    Servieren Sie das Herzhafte Rindergulasch Klassisch heiß, reichlich garniert mit frischer gehackter Petersilie für einen frischen Farbtupfer und zusätzlichem Aroma. Es ist ein Genuss, der Körper und Seele wärmt.

Profi-Tipps für Ihr perfektes Rindergulasch

Einige kleine Kniffe können den Unterschied zwischen einem guten und einem außergewöhnlichen Gulasch ausmachen. Hier sind meine bewährten Profi-Tipps:

Die Kunst des Anbratens: Warum Geduld zählt

Das Anbraten des Fleisches in mehreren kleinen Portionen ist kein Mehraufwand, sondern eine Investition in den Geschmack. Es ermöglicht, dass jedes Stück Fleisch die nötige Hitze erhält, um eine karamellisierte Oberfläche und damit tiefere Röstaromen zu entwickeln.

Würden Sie zu viel Fleisch auf einmal in den Topf geben, würde die Temperatur schnell sinken, das Fleisch würde Wasser ziehen und kochen statt braten. Das Ergebnis wäre ein graues, weniger aromatisches Fleisch, das die Grundlage für eine fade Soße legen könnte.

Mehr als nur würzen: Die Macht des Tomatenmarks

Das Anrösten des Tomatenmarks ist ein unscheinbarer, aber enorm wichtiger Schritt. Durch die Hitze karamellisieren die enthaltenen Zuckerstoffe, und die tiefen Umami-Aromen des Tomatenmarks werden intensiviert. Dies schafft eine reichhaltige, komplexe Geschmacksbasis für die Soße, die weit über das hinausgeht, was ungeröstetes Tomatenmark bieten könnte.

Wein oder Brühe? Eine Geschmacksfrage

Der alkoholfreie Rotweinersatz verleiht dem Gulasch eine fruchtige Säure und eine komplexe Tiefe, die das Gericht wunderbar abrundet. Die darin enthaltenen Aromastoffe sind flüchtig, aber prägend.

Wenn Sie keinen Rotweinersatz verwenden möchten, ist das völlig in Ordnung. Die gleiche Menge zusätzlicher Rinderbrühe ergibt ebenfalls ein köstliches Gulasch, das vielleicht etwas milder im Geschmack ist, aber dennoch vollmundig und herzhaft schmeckt. Wichtig ist die ausreichende Flüssigkeitsmenge für den Schmorvorgang.

Gulasch am Vortag: Ein Geschmacks-Booster

Wie viele Schmorgerichte schmeckt auch Gulasch am nächsten Tag oft noch besser. Die Aromen haben über Nacht Zeit, sich vollständig zu entfalten und zu verbinden, wodurch das Gericht an Tiefe und Komplexität gewinnt. Planen Sie, Ihr Gulasch einen Tag im Voraus zuzubereiten, um dieses Geschmackserlebnis zu maximieren.

Probleme lösen: So retten Sie Ihr Gulasch

Auch in der besten Küche kann mal etwas schieflaufen. Aber keine Sorge, für die gängigsten Gulasch-Probleme gibt es einfache Lösungen.

Das Gulasch ist zäh geblieben – was tun?

Wenn das Fleisch nach der empfohlenen Garzeit immer noch zäh ist, liegt dies fast immer an einer zu kurzen Garzeit oder einer zu hohen Schmortemperatur. Die Lösung ist einfach: Reduzieren Sie die Hitze auf die niedrigste Stufe und lassen Sie das Gulasch länger sanft schmoren. Decken Sie den Topf gut ab, und geben Sie ihm die Zeit, die es braucht, um wirklich butterzart zu werden. Geduld ist hier Ihr bester Freund.

Die Soße ist zu dünn oder zu dick

Ist die Soße zu dünn, können Sie etwas in kaltem Wasser angerührte Speisestärke (ca. 1 TL pro 200 ml Soße) langsam unter Rühren in die kochende Soße geben und kurz aufkochen lassen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Ist die Soße hingegen zu dick, fügen Sie einfach schluckweise etwas zusätzliche Rinderbrühe oder Wasser hinzu, bis die Konsistenz perfekt ist.

Mein Gulasch schmeckt fad oder bitter

Ein fader Geschmack lässt sich oft mit einer Prise mehr Salz und Pfeffer beheben. Manchmal kann auch ein Schuss Essig (z.B. Balsamico) oder ein Hauch Zucker helfen, die Aromen abzurunden und hervorzuheben. Ein bitterer Geschmack, der selten vorkommt, könnte von überröstetem Tomatenmark stammen. Hier kann ein Spritzer Zitronensaft oder eine Prise Zucker Abhilfe schaffen, um die Bitterkeit zu neutralisieren.

Häufig gestellte Fragen rund um das Rindergulasch

Kann ich das Rezept im Slow Cooker zubereiten?

Absolut! Dieses Rezept eignet sich hervorragend für den Slow Cooker. Braten Sie das Fleisch und das Gemüse wie in den Schritten 1-3 beschrieben an, um die Röstaromen zu sichern. Geben Sie dann alle Zutaten (außer den Kartoffeln) in den Slow Cooker und garen Sie es auf niedriger Stufe für 6-8 Stunden oder auf hoher Stufe für 3-4 Stunden. Fügen Sie die Kartoffeln in der letzten Stunde der Garzeit hinzu, damit sie nicht zerfallen.

Ist ein alkoholfreier Rotweinersatz wirklich notwendig?

Nein, er ist nicht zwingend notwendig, aber er trägt wesentlich zur Geschmackstiefe bei. Der Rotweinersatz verleiht eine zusätzliche Komplexität und eine feine Säurenote, die das Gulasch wunderbar abrundet. Wenn Sie ihn nicht verwenden möchten, können Sie ihn problemlos durch die gleiche Menge zusätzlicher Rinderbrühe ersetzen. Das Gulasch wird trotzdem wunderbar schmecken, wenn auch mit einer etwas anderen Nuance.

Wie lange ist Rindergulasch haltbar?

Im Kühlschrank, in einem luftdicht verschlossenen Behälter, hält sich das Gulasch 3-4 Tage. Es ist auch hervorragend zum Einfrieren geeignet. Portioniert in Gefrierbeuteln oder geeigneten Behältern ist es dann etwa 3 Monate haltbar. Zum Auftauen lassen Sie es am besten über Nacht im Kühlschrank auftauen und erwärmen es dann langsam im Topf, bei Bedarf mit etwas Brühe.

Welche Beilagen empfehlen Sie?

Klassische Beilagen sind Salzkartoffeln, breite Bandnudeln, Spätzle oder Klöße, die die köstliche Soße perfekt aufnehmen. Auch ein einfaches, frisches Brot, wie frisch gebackene Hefebrotchen, ist ideal, um die letzten Reste der Soße aufzutunken. Ein einfacher grüner Salat mit einer leichten Vinaigrette sorgt für eine frische Komponente und einen schönen Kontrast zum herzhaften Gulasch.

Variationsmöglichkeiten und Beilagen-Inspirationen

Obwohl das klassische Herzhaftes Rindergulasch bereits ein Gedicht ist, lässt es sich wunderbar variieren und mit neuen Beilagen kombinieren.

Gemüse-Variationen für mehr Farbe und Geschmack

Zusätzlich zu den klassischen Karotten und Paprika können Sie Pilze (braune Champignons oder Steinpilze für ein intensiveres Aroma), Lauch oder sogar Sellerie hinzufügen. Diese Gemüsesorten bringen neue Texturen und Geschmackstiefen in Ihr Gulasch und machen es noch vielseitiger.

Kräuter und Gewürze neu entdecken

Experimentieren Sie mit Wacholderbeeren für eine leicht harzige Note oder einem Hauch Kümmel, der dem Gericht eine erdige Wärme verleiht. Für eine besonders luxuriöse Geschmacksnote können Sie am Ende der Garzeit ein kleines Stück dunkle Schokolade (ca. 10-20g, 70% Kakaoanteil) in die Soße einrühren. Dies verstärkt die Tiefe der Aromen, ohne dass das Gulasch nach Schokolade schmeckt.

Klassische und moderne Beilagen-Ideen

Neben den traditionellen Beilagen passt auch ein cremiges Kartoffelpüree hervorragend zur sämigen Soße. Für eine modernere Variante können Sie Polenta oder sogar einen würzigen Quinoa-Salat servieren, der für eine interessante Textur und ernährungsphysiologische Vielfalt sorgt. Ein Blick auf unserem Rezept für zarten Rinder-Topf mit Bandnudeln zeigt weitere herzhafte Kombinationsmöglichkeiten für Rindfleischgerichte.

Aufbewahrung und Haltbarkeit: Gulasch richtig lagern

Die richtige Lagerung ist entscheidend, um Ihr köstliches Gulasch optimal zu erhalten und sicher zu genießen.

Im Kühlschrank: Frisch genießen

Lassen Sie das Gulasch vollständig abkühlen, bevor Sie es in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank aufbewahren. So bleibt es frisch und aromatisch für etwa 3-4 Tage. Achten Sie darauf, es vor dem erneuten Verzehr gründlich zu erhitzen.

Einfrieren: Gulasch auf Vorrat

Gulasch eignet sich hervorragend zum Einfrieren. Teilen Sie es in portionsgerechte Behälter oder Gefrierbeutel auf und frieren Sie es ein, sobald es vollständig abgekühlt ist. Es ist dann bis zu 3 Monate haltbar.

Zum Auftauen stellen Sie es am besten über Nacht in den Kühlschrank. Erwärmen Sie es anschließend langsam im Topf bei mittlerer Hitze, bis es durch und durch heiß ist. Geben Sie bei Bedarf einen kleinen Schuss Brühe oder Wasser hinzu, um die ursprüngliche Konsistenz wiederherzustellen.

Fazit: Ein Klassiker, der immer begeistert

Dieses Herzhafte Rindergulasch Klassisch ist mehr als nur ein Gericht – es ist ein Erlebnis, das Wärme und Zufriedenheit auf den Tisch bringt. Mit meinen Tipps und der detaillierten Anleitung gelingt Ihnen ein butterzartes, geschmackvolles Gulasch, das Ihre Familie und Freunde lieben werden. Trauen Sie sich und entdecken Sie die Freude am Schmoren, um dieses unvergessliche Gericht immer wieder neu zu zelebrieren!

Herzhaftes Rindergulasch Klassisch

Rezept von MelissaGang: HauptgerichtKüche: Deutsche KücheSchwierigkeit: medium
Portionen

4

Portionen
Vorbereitungszeit

30

Minuten
KochzeitMinuten
Gesamtzeit

30

Minuten
Küche

Deutsche Küche

Zutaten

  • 800 g Rindergulasch (aus der Schulter oder Oberschale), in ca. 3-4 cm Würfel geschnitten

  • 2 EL Pflanzenöl (z.B. Raps- oder Sonnenblumenöl)

  • 2 große Zwiebeln, grob gehackt

  • 2 Knoblauchzehen, fein gehackt

  • 1 rote Paprika, in mundgerechte Stücke geschnitten

  • 2 Karotten, geschält und in grobe Würfel geschnitten

  • 500 g Kartoffeln, geschält und in ca. 2 cm große Würfel geschnitten

  • 1 EL Tomatenmark

  • 1 EL Mehl (Type 405 oder 550)

  • 500 ml Rinderbrühe

  • 250 ml kräftiger, alkoholfreier Rotweinersatz (oder zusätzliche Rinderbrühe für intensiveren Geschmack)

  • 2 Lorbeerblätter

  • 1 Zweig frischer Rosmarin

  • 1 TL Edelsüß-Paprikapulver

  • Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

  • Frische Petersilie, gehackt, zum Garnieren

Zubereitung

  • Das A und O für saftiges Fleisch: Richtig Anbraten. Nehmen Sie das Rindfleisch etwa 30 Minuten vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank, damit es Zimmertemperatur annimmt. Tupfen Sie die Fleischwürfel mit Küchenpapier gründlich trocken. Dies ist entscheidend, denn feuchtes Fleisch kocht im Topf, statt zu braten, was es trocken machen kann! Erhitzen Sie das Öl in einem großen Schmortopf oder Bräter bei starker Hitze, bis es leicht raucht. Braten Sie das Fleisch in mehreren Portionen scharf an, bis es von allen Seiten eine tiefe, schöne Bräune entwickelt hat. Vermeiden Sie, zu viele Stücke gleichzeitig in den Topf zu geben, sonst kühlt er zu schnell ab und das Fleisch wird grau. Nehmen Sie die angebratenen Fleischwürfel aus dem Topf und stellen Sie sie beiseite.
  • Reduzieren Sie die Hitze auf mittlere Stufe. Geben Sie die gehackten Zwiebeln in den Topf und dünsten Sie sie unter gelegentlichem Rühren etwa 5-7 Minuten an, bis sie weich und leicht goldbraun sind. Fügen Sie dann den Knoblauch, die Paprikastücke und die Karotten hinzu und braten Sie alles weitere 3 Minuten mit.
  • Schieben Sie das Gemüse etwas zur Seite und geben Sie das Tomatenmark in die Mitte des Topfes. Rösten Sie es etwa 1 Minute unter Rühren an, bis es duftet und eine dunklere Farbe annimmt. Dadurch entfaltet sich sein volles Aroma. Streuen Sie das Mehl darüber und rühren Sie es etwa 1 Minute ein, bis es leicht gebräunt ist.
  • Geben Sie das Paprikapulver hinzu, rühren Sie kurz um und löschen Sie alles sofort mit dem alkoholfreien Rotweinersatz (oder Brühe) ab. Kratzen Sie dabei alle Bratreste vom Topfboden los diese Röststoffe sind reiner Geschmack! Fügen Sie die Rinderbrühe, Lorbeerblätter und den Rosmarinzweig hinzu. Bringen Sie die Flüssigkeit zum Kochen.
  • Geben Sie das angebratene Rindfleisch zurück in den Topf. Stellen Sie sicher, dass das Fleisch größtenteils von der Flüssigkeit bedeckt ist. Hier kommt der zweite und wichtigste Trick gegen Trockenheit: Reduzieren Sie die Hitze auf die niedrigste Stufe, sodass das Gulasch nur noch leicht simmert. Legen Sie den Deckel auf den Topf.
  • Lassen Sie das Gulasch für mindestens 1 Stunde und 30 Minuten bis 2 Stunden schmoren. Erst dann geben Sie die Kartoffelwürfel hinzu. Lassen Sie das Gulasch dann weitere 30-45 Minuten schmoren, oder so lange, bis das Fleisch butterzart ist und sich leicht mit einer Gabel zerdrücken lässt und die Kartoffeln gar sind, aber nicht zerfallen. Die lange, sanfte Garzeit bei niedriger Temperatur ist der absolute Schlüssel für saftiges, zartes Rindfleisch, da die Fasern langsam aufbrechen können, ohne auszutrocknen.
  • Entfernen Sie die Lorbeerblätter und den Rosmarinzweig. Schmecken Sie das Gulasch mit Salz und Pfeffer ab. Servieren Sie es heiß, garniert mit frischer gehackter Petersilie und eventuell einem frischen Zweig Rosmarin.

Notes

    Für bestes Ergebnis: Fleisch gründlich trockentupfen und in Portionen scharf anbraten.

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